Wie bewerten Experten das gesundheitliche Risiko durch Fipronil in Hühnereiern?
Vogelmilben sind wohl das Problem der Bauern, die unrechtmässig Fipronil in den Ställen einsetzen.
Wir sollten mal unsere Lebensweise, in Bezug auf Nahrung und deren Erzeugung überdenken. Wir gefährden das was uns angeblich so wichtig ist. Ein Fazit
Akute Referenzdosis kann bei Kindern überschritten werden
Die gesundheitliche Risikobewertung der in Hühnereiern und Hühnerfleisch gemessenen Fipronil-Rückstände erfolgte auf Basis einer Ausschöpfung der akuten Referenzdosis (ARfD). Die ARfD wurde aus Entwicklungstoxizitätsstudien bei Ratten abgeleitet und beträgt 0,009 mg pro kg Körpergewicht (KG). Sie ist definiert als diejenige Substanzmenge pro kg Körpergewicht, die über die Nahrung mit einer Mahlzeit oder innerhalb eines Tages ohne erkennbares Risiko für den Verbraucher aufgenommen werden kann. Im Falle von Fipronil wurde als „Worst Case“ mit dem höchsten gemessenen Wert der Gehalte an Fipronil in Eiern (1,2 mg Fipronil pro kg Ei) gerechnet. Auf der Grundlage dieses Gehalts und der gesundheitlichen Referenzwerte kommt das BfR zu dem Schluss, dass sich bei Berücksichtigung europäischer Verzehrsdaten für Kinder eine Überschreitung der ARfD durch Hühnereier ergibt.
Die aktuelle Risikobeurteilung des BfR :