Über Lament – Erinnern wir uns…

Die 80er Jahre… Einfältige Plattenproduzenten zogen Ihr größtes Ass
(nach dem Schlager), die „Neue Deutsche Welle“ aus dem Ärmel.
Armes Deutschland!

Das konnten wir doch nicht einfach unkommentiert stehen lassen. Also kauften wir (Frank, Daniel & Alfred) uns 1984 ein paar Instrumente und gründeten eine Band mit dem wenig klangvollen Namen THE SCUM. Wir trafen uns zweimal pro Woche im Keller einer alten Schule und feilten an unseren ersten Stücken herum. Schon bald bot sich die erste Gelegenheit für einen Auftritt. Wir hatten zwar erst vier Songs, wollten aber an dem vom Troisdorfer Jugendamt ausgerichteten Event „Jugend 85“ unbedingt teilnehmen.
Den Bandnamen legten wir kurz zuvor ab, war uns wohl doch ein Hauch zu ‚punkig‘.
LAMENT war geboren.

LAMENT

Es folgte kurzfristig ein zweiter Auftritt, an den ich mich nicht mehr so recht erinnern mag. Jedenfalls konnten wir an diesem Tag Johanna für uns gewinnen, unsere Keyboarderin. Ein paar Auftritte weiter mussten wir uns dann anhören, wir klängen genau wie „The Cure“.

Sollten wir nun darauf stolz sein oder uns schämen??! I don´t care, …

Ende der 80er verließ uns Daniel (Drummer) aus bis heute nicht vollständig geklärten Gründen (Akte geschlossen). Rolf stieg als zweiter Gitarrist ein und brachte seine persönliche Note mit ein. Leider führte das Fehlen des Drummers (wir hatten inzwischen einen Drum-Computer) zum langsamen Zerfall der Band…In den 90ern,

Drum-Computer waren inzwischen salonreif geworden, entstanden Stücke, wie „DREAMING“ oder „PARALYZED“. Frank (Bass) und Alfred fanden nach einer Pause wieder zusammen und lamentierten – ich meine spielten – alte Stücke wieder ein.Das neue Jahrtausend…

Aus Lament ist inzwischen eine „OneManBand without a fan“ geworden.

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